Die freistehende Variante des Wasserbettes
Hier wird in den Schaumrahmen eine Verstärkung eingearbeitet. Die Verstärkung verhindert das Ausbeulen des Schaums. Das heißt, Sie können auf jegliches Gestell (Bettrahmen) verzichten.
Es kann auch problemlos eine Länge von 2,20 m genommen werden. Die Möglichkeit die sprichwörtliche Spielwiese zu nehmen ist also gegeben. Die Standard Gesamthöhe eines freistehenden Softsiders beträgt 42cm (Sockelhöhe 21 cm).
Es kann aber auch eine Komforthöhe von 52 cm genommen werden (Sockelhöhe 31 cm). Zusätzlich gibt es die Möglichkeit Schübe (z. B. 2 links und 2 rechts) in den Sockel zu setzten. Dies empfiehlt sich besonders bei der Komforthöhe. Hier wird Stauraum gewonnen und Sie finden zusätzlichen Platz für Ihre Bettwäsche usw.
Bei dieser Variante ist das Spannbetttuch der Blickfang. Sie können also je nach Laune die Farbe Ihres Bettes verändern.
Der Aufbau
Zuerst wird der Podestsockel zusammengesteckt (Abstand zu den Wänden mind. 20 cm). Steht das Gerüst des Sockels, werden die Gewichtsverteiler integriert. Nun wird die Bodenplatte aufgelegt. Auf der Unterseite der Bodenplatte ist eine Passung, diese muss mit etwas Spiel genau passen. Die Öffnungen (Löcher für das Kabel der Heizung) sollten sich am späteren Kopfende befinden. (Abstand zu den Wänden o. Ä. mind. 5 cm) Der Sockel mit der Bodenplatte muss im rechten Winkel stehen.
Jetzt kann die Bezugwanne aufgelegt werden (Kunstleder mit Reißverschluss). Achtung, die Reißverschluss-Einfädelstücke müssen sich am Fußende des Bettes befinden. Ist die Bezugwanne im Bett können die Schaumstofflängsteile und dann die Schaumquerteile eingelegt werden. Alle Teile ausrichten (Schaumteile sollen rundum ca. 0,5 - 1 cm über die Bodenplatte überstehen).
Mit der Schere oder einem Messer wird ein ca. 5 cm langer Schnitt in den Boden geschnitten (ca. 20 cm Abstand nach Oben und zur Seite). (Bei Dualsystemen, 1 mal links und 1 mal rechts).
Damit niemand im Wasserbett frieren muss, kommt jetzt die Heizung ins Bett. Bei Betten ab 140 cm Breite auf die linke oder rechte Hälfte der Bodenplatten (hier sind es zwei). Bei Dualsystemen je eine Heizung links und eine rechts. Um die Heizung mit Strom zu versorgen, wird das Kabel durch den Schlitz in der Bezugwanne und dem ovalem Loch der Bodenplatte geführt.
Jetzt müssen nach nochmaliger Kontrolle der Schaumteile, mit Hilfe der eingeklebten Leisten und beiliegenden Spaxschrauben, diese auf der Bodenplatte verschraubt werden (ca. alle 30 cm eine Schraube).
Um evtl. austretendes Wasser am auslaufen zu hindern, muss die Sicherheitswanne eingelegt bzw. um den Schaumrahmen gelegt werden. Dabei gut Ausrichten. (raue Seite außen!!) Soweit so gut, jetzt kann der Wasserkern in das Gerüst. (Wenn es zwei Wasserkerne sind, auf linken und rechten achten. Zwischen beide Wasserkerne den Thermotrenner einlegen, alles gut ausrichten.) Zeit zum Befüllen. Der Schlauch kann jetzt angeschlossen werden. Um im Wasserbett gleich die erste Nacht schlafen zu können, empfiehlt es sich möglichst handwarmes Wasser einzufüllen. (keinesfalls heißes Wasser einfüllen). Wenn ca. 3 cm Wasser im Kern sind, muss ein Konditionierer in den Wassersack. Ist alles soweit erledigt, kann das Wasser wieder laufen. Die Matratze ist Standard befüllt, wenn die Oberkante des Wasserkerns mit der Oberkante des Schaumrahmens etwa eben ist. Ist der Wasserstand optimal muss der Wassersack noch entlüftet werden. Als krönender Abschluss kommt noch das Bezugoberteil auf Ganze und das Wasserbett ist benutzerfertig.

