Die Einbauvariante des Wasserbettes
Bei der Einbauvariante wird das Wasserbettsystem in einen bestehenden Bettrahmen eingesetzt. Das heißt, sie können Ihr Bettgestell, dass bei Ihnen im Schlafzimmer steht, behalten. Natürlich müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, z. B.:
- Das Bett darf kein komplettes Polsterbett sein (Bett ohne Lattenrost zum herausnehmen).
- Wenn das Bett einen Bettkasten besitzt, muss es vor dem Kauf eines Wasserbettes, von einem erfahrenen Monteur, besichtigt werden.
Die Höhe des Wasserbetteinbausatzes richtet sich bei diesem System nach der Lattenrostauflage bzw. der Seitenhöhe Ihres Bettes. Je nach Farbe des Bettes oder der Schlafzimmermöbel können Sie aus 5 Sockelfarben die passende Farbe zu Ihrem Bett wählen.
Das Einbausystem ist sicherlich eine der preisgünstigeren Varianten eines Wasserbettes. Da hier schon ein Bettrahmen vorhanden ist muss nicht erst ein neues Gestell angeschafft werden. Man muss jedoch auch bedenken, dass die Liegefläche durch den Schaumrahmen um ca. 14 cm verkürzt wird. Eine Möglichkeit um dieses Problem zu lösen währe den Schaum schmäler zu machen. Um diese Eventualität wahrnehmen zu können müsste ein geschulter Monteur Ihr Bett ansehen.
Der Aufbau
Bevor das Wasserbett in den Bettrahmen eingesetzt werden kann, müssen Lattenrost und Matratze entfernt werden. Wenn jetzt nur noch der Rahmen im Zimmer steht wird der Podestsockel im Gestell zusammengesteckt. Hier muss man auf einen gleichmäßigen Abstand zu den Seiten achten. Steht einmal das Gerüst des Sockels, werden die Gewichtsverteiler integriert. Nun wird die Bodenplatte aufgelegt, man muss auch hier auf einen gleichmäßigen Abstand achten.
Jetzt kann die Bezugwanne aufgelegt werden (Kunstleder mit Reißverschluss). Achtung, die Reißverschluss-Einfädelstücke müssen sich am Fußende des Bettes befinden. Ist die Bezugwanne im Bett können die Schaumstofflängsteile und dann die Schaumquerteile eingelegt werden. Alle Teile werden ausgerichtet. Mit der Schere oder einem Messer wird ein ca. 5 cm langer Schnitt in den Boden geschnitten (ca. 20 cm Abstand nach Oben und zur Seite). (Bei Dualsystemen, 1 mal links und 1 mal rechts).
Damit niemand im Wasserbett frieren muss, kommt jetzt die Heizung ins Bett. Bei Betten ab 140 cm Breite auf die linke oder rechte Hälfte der Bodenplatten (hier sind es zwei). Bei Dualsystemen je eine Heizung links und eine rechts. Um die Heizung mit Strom zu versorgen, wird das Kabel durch den Schlitz in der Bezugwanne und dem ausgesparten Eck der Bodenplatte geführt.
Um evtl. austretendes Wasser am auslaufen zu hindern, muss die Sicherheitswanne eingelegt bzw. um den Schaumrahmen gelegt werden. Dabei gut Ausrichten (raue Seite außen!!).
Soweit so gut, jetzt kann der Wasserkern in das Gerüst. (Wenn es zwei Wasserkerne sind, auf linken und rechten achten. Zwischen beiden Wasserkerne den Thermotrenner einlegen, alles gut ausrichten).
Zeit zum Befüllen. Der Schlauch kann jetzt angeschlossen werden. Um im Wasserbett gleich die erste Nacht schlafen zu können, empfiehlt es sich möglichst handwarmes Wasser einzufüllen. (keines falls heißes Wasser einfüllen.
Wenn ca. 3 cm Wasser im Kern sind, muss ein Konditionierer in den Wassersack. Ist alles soweit erledigt, kann das Wasser wieder laufen. Die Matratze ist Standard befüllt, wenn die Oberkante des Wasserkerns mit der Oberkante des Schaumrahmens etwa eben ist. Ist der Wasserstand optimal muss der Wassersack noch entlüftet werden. Als krönender Abschluss kommt noch das Bezugoberteil auf das Ganze und das Wasserbett ist fertig.

